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Normalverteilungsplots

Der gewöhnliche Normalverteilungsplot wird folgendermaßen konstruiert: Zuerst werden die Abweichungen vom Mittelwert (Residuen) der Größe nach sortiert, d. h. es werden die Ränge bestimmt. Aus diesen Rängen bestimmt das Programm die z-Werte (d. h. die standardisierten normalverteilten Werte), die auf der Annahme basieren, dass die Daten normalverteilt sind (siehe Hinweis zur Berechnung).  Diese z-Werte werden auf der Y-Achse des Plots abgetragen. Falls die beobachteten Residuen, die auf der X-Achse abgetragen werden, normalverteilt sind, dann liegen alle Werte auf einer Geraden. Sind die Werte nicht normalverteilt, dann werden diese von der Geraden abweichen. Auch Ausreißer können in diesem Plot erkannt werden. Falls es eine allgemeine Fehlanpassung gibt und die Daten ein klares Muster bilden (z. B. eine S-förmige Kurve), dann kann die Variable transformiert werden (z .B. logarithmisch, um das Ende der Verteilung zu "verkleinern", siehe Wie editiert manVariablenspezifikationen?).

Zusätzlich zum oben beschriebenen Normalverteilungsplot sind auch einseitige und trendbereinigte Normalverteilungsplots verfügbar. Einseitige Normalverteilungsplots verwenden nur die positive Hälfte der Normalkurve in der Analyse und trendbereinigte Normalverteilungsplots entfernen den linearen Trend eines Normalverteilungsplots, um eine fehlende Anpassung noch offensichtlicher zu machen.

Siehe auch Grafik - Normalverteilungsplots und Konzeptionelle Überblicke - Normalverteilungsplots.