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Wie in der C-Karte werden auch in dieser Karte fehlerhafte Einheiten abgetragen (z.B. pro Batch, pro Tag, pro Maschine). Im Unterschied zur C-Karte basieren hier die Eingriffsgrenzen aber nicht auf der Verteilung seltener Ereignisse, sondern auf der Binomialverteilung. Daher sollte die Np-Karte verwendet werden, wenn fehlerhafte Einheiten häufiger auftreten (z.B. in mehr als 5 Prozent der geprüften Einheiten). Die Karte lässt sich etwa zur Überwachung der Häufigkeit von Einheiten mit geringfügigen Fertigungsfehlern anwenden.

Die Np-Karte wird in den meisten Standardwerken zur Qualitätssicherung beschrieben, so z.B. bei Hart and Hart (1989), Juran (1962), Montgomery (1985, 1991) und Vaughn (1974).