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STATISTICA & Six Sigma

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Weitere Informationen zu Webinaren Informationen zu TQU-Seminaren StatSoft ist ein Softwarehersteller mit einem weltweitem Netz von Vertretungen und Distributoren. Auf diesem Wege können Sie weltweit qualifizierten Support in der jeweiligen Landessprache erhalten. StatSoft-Software ist zur Zeit in 11 verschiedenen Sprachversionen verfügbar (Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Russisch, Tschechisch, Polnisch, Portugiesisch, Japanisch, Chinesisch, Koreanisch). STATISTICA bietet dadurch optimale Voraussetzungen für die Verwendung in konzernweiten Six-Sigma-Projekten.

STATISTICA wird von qualifizierten Partnern für Ausbildung und Six-Sigma-Projekte eingesetzt. StatSoft ist mit Vorträgen und einem Ausstellungsstand regelmäßiger Gast auf Veranstaltungen der Six-Sigma-Partner (z.B. European Six Sigma Club Deutschland e.V. oder Six Sigma Austria). Erfahren Sie mehr über unsere Six-Sigma-Partner.
Business White Paper im PDF-Format

Dieses Business White Paper soll Ihnen neben einem Überblick der Bedeutung statistischer Verfahren für Six-Sigma-Programme vor allem den Mehrwert der STATISTICA-Produktpalette für Ihr Six-Sigma-Projekt gegenüber einer klassischen Arbeitsplatz-orientierten Statistiksoftware vermitteln.
 
 

Inhalt:


Six Sigma im Überblick

Was ist "Six Sigma"?

Six Sigma ist eine wohl strukturierte, datenorientierte Methode zur Eliminierung von Fehlern, Verschwendung oder Qualitätsproblemen aller Art in Fertigung, Dienstleistung, Management und allen anderen Geschäftsaktivitäten. Die Six-Sigma-Methode basiert auf einer Kombination von etablierten Techniken der Qualitätssicherung, einfachen und höheren Methoden der Datenanalyse und dem systematischen Training der Mitarbeiter aller Hierarchiestufen der Organisation, die in den von Six Sigma betrachteten Prozessen involviert sind.
 

Warum ist Six Sigma so populär?

Die Six-Sigma-Methode genießt in letzter Zeit breite Popularität. Sie stellte unter Beweis, dass sie nicht nur erfolgreich Qualität verbessert, sondern dass sie dabei vor allem auch zu erheblichen Kosteneinsparungen führt. Es wurden einige spektakuläre Six-Sigma-Erfolgsgeschichten aus großen Unternehmen veröffentlicht. So sagte z.B. Jack Welch, ein CEO von General Electric (einem der größten herstellenden Betriebe der Welt): "Six Sigma ist die wichtigste Initiative, die GE jemals durchgeführt hat - sie ist Teil des genetischen Codes künftiger Unternehmensführung". Er schreibt Six Sigma eine Kosteneinsparung bei GE in einer Größenordung von Milliarden von Dollar zu. Viele weitere Unternehmen melden ebenfalls sehr hohe Einsparungen, nachdem die Six-Sigma-Methode in ihren Fertigungsstätten eingerichtet wurde. Beispielsweise berichtet Motorola (das führende Mitglied eines Zusammenschlusses von Firmen, die den Six-Sigma-Ansatz entwickelt haben), aufgrund der Implementierung von Six Sigma vor 12 Jahren über 11 Milliarden Dollar gespart zu haben. Allied Signals spricht von Einsparungen in Höhe von über 1 Milliarde Dollar durch Six Sigma in nur wenigen Jahren.
 

Technischer Hintergrund

Der Begriff Six Sigma (Warenzeichen von Motorola, die den Begriff in den 80er Jahren prägte) spiegelt das statistische Ziel des Ansatzes wider, eine vernachlässigbare Anzahl von Fehlern zu erzielen, korrespondierend zu dem sechs Sigma-Wert einer ("korrigierten" - siehe unten) Normalverteilungskurve: Six Sigma bemüht sich, unter Zugrundelegung der Normalverteilung Fehler und Qualitätsprobleme an die äußeren Ränder der Verteilung zu verbannen, so dass diese Probleme damit zu seltenen Ausnahmen eines nahezu fehlerfrei laufenden Prozesses werden. Um dieses "Six-Sigma-Ziel" zu erreichen, darf ein Prozess nicht mehr als 3,4 Fehler pro 1 Million Möglichkeiten produzieren, wobei ein Fehler als jede Form eines nicht akzeptablen Ergebnisses des überprüften Prozesses definiert ist. Zu beachten ist, dass das Kriterium von 3,4 Fehlern pro 1 Million tatsächlich einem Z-Wert von 4,5 der Normalverteilung entspricht, weil der Six-Sigma-Ansatz eine Prozessverschiebung in Höhe von 1,5 mal Sigma erlaubt (von Motorola als langfristige dynamische Mittelwertstreuung bezeichnet). Somit ist das grundlegende statistische Werkzeug für Six-Sigma-Bemühungen der Six-Sigma-Rechner, der die Anzahl von Fehlern bei einem ein, zwei, ..., sechs Sigma-Prozess berechnet. Darüber hinaus empfiehlt der Six-Sigma-Ansatz eine Vielzahl sehr viel komplexerer Analysetechniken, die abhängig von der Natur des jeweiligen Prozesses auf den aufeinander folgenden Stufen des Six-Sigma-Projekts angewendet werden müssen.
 

Wie funktioniert Six Sigma?

Die Stärke von Six Sigma liegt in dem empirischen, datenorientierten Ansatz (und der Verwendung quantitativer Messungen der Systemleistung), um das Ziel der Prozessverbesserung und Streuungsverringerung zu erreichen. Dies wird in so genannten "Six-Sigma-Verbesserungsprojekten" getan, die wiederum einer Reihe von Arbeitsschritten folgen, dem "Six Sigma DMAIC"-Modell (Definieren, Messen, Analysieren, Verbessern (Improve), Regeln (Control)). Die Schritte im Einzelnen: Es gibt eine abgewandelte Variante des grundlegenden "Six Sigma DMAIC"-Modells, das DMADV-Modell für das Entwerfen neuer Prozesse. In der DMADV-Abfolge entspricht der Schritt Definieren dem im DMAIC (siehe oben); der Schritt Messen bezieht sich auf das Messen von Bedürfnissen von Kunden, Markt und Anwendung, der Schritt Analysieren behandelt die Analyse von Prozessoptionen, und die Schritte Verbessern und Regeln werden durch die Schritte Design (Prozess entsprechend der Bedürfnisse von Kunden, Markt und Anwendung entwerfen) und Verifizieren (Verifizieren der Leistung des Entwurfs sowie der Entsprechung der Kriterien, die auf der Stufe Design aufgestellt wurden) ersetzt.

Jeder dieser Schritte schließt die Verwendung spezifischer analytischer (quantitativer) Methoden ein, die zu dem durch den Six-Sigma-Ansatz empfohlenen breiten Spektrum von Methoden gehören. Weitere Informationen zu Six Sigma kann man aus zwei maßgeblichen Büchern mit einer ausführlichen Diskussion der Six-Sigma-Methodik und ihrer Anwendung erhalten: Six Sigma: The Breakthrough management Strategy (2000) von M. J. Harry und P. Schroeder und The Six Sigma Handbook (2001) von T. Pyzdek.

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Six Sigma und STATISTICA

STATISTICA ist speziell darauf ausgerichtet, die Datensammlung und -auswertung auf jeder Stufe eines Six-Sigma-Projekts zu unterstützen. STATISTICA dient somit als analytische Grundlage für Six-Sigma-Programme und Implementierungen für Unternehmen jeder Größe.
 

Six-Sigma-Werkzeuge in STATISTICA für den Desktop

Im Vergleich zu anderen Anwendungen der Qualitätssicherung zeichnet sich STATISTICA unter anderem durch folgende Eigenschaften aus:
  1. Umfassendes Set an Six-Sigma-Werkzeugen, einschließlich speziell für Six Sigma entwickelte Tools wie den Six-Sigma-Rechner, Six-Sigma-Berichte mit mehreren integrierten Grafiken (s.u.) oder den Ursache-Wirkungs-Diagrammen (Ishikawa).
  2. Berechnung der Prozessfähigkeit unter Berücksichtigung von Verteilungszeitmodellen nach DIN 55319 / ISO 21747.
  3. Im Bereich Statistiksoftware bisher unerreichte Qualität und Flexibilität der Grafiken. Die grafischen Optionen von STATISTICA sind auch über Programmierung zugänglich (mittels STATISTICA Visual Basic), was nahezu unbegrenzte Möglichkeiten zum Erstellen hochangepasster grafischer Darstellungen eröffnet.
  1. Organisation und Verfügbarkeit von Six-Sigma-Werkzeugen in einer "Six-Sigma-orientierten" Benutzeroberfläche. Das Menü in STATISTICA bietet mächtige und umfassende analytische Routinen, die über fast zwei Jahrzehnte ständig verbessert wurden und sich in Industrie und Business bewährt haben. Diese Routinen sind der "Six Sigma DMAIC"-Strategie (siehe oben) folgend in Gruppen unterteilt und über entsprechende Abkürzungen schnell zu erreichen. Über eine weitere Option kann die Six-Sigma-Symbolleiste aufgerufen werden, deren fünf Untermenüs die fünf DMAIC-Schritte repräsentieren.

Analog kann auch ein spezielles Six Sigma-Menü der Hauptmenüleiste der STATISTICA-Anwendung hinzugefügt werden. Jede dieser Optionen für den schnellen Zugang zu den Six-Sigma-Werkzeugen lässt sich beliebig editieren. So kann man sich eine Six-Sigma-Oberfläche zusammenstellen, die den Bedürfnissen eines speziellen Six-Sigma-Programms in einer Organisation optimal entspricht, indem man Optionen einfach aus den Menüs oder Symbolleisten hinein- oder herauszieht.
 

Six-Sigma-Werkzeuge in STATISTICA auf der Unternehmensebene

Die Unternehmensversionen von STATISTICA Enterprise wurden speziell für das gemeinsame Arbeiten in einer umfassenden, anpassbaren Software-Umgebung gestaltet. Basierend auf modernsten Vernetzungstechnologien wurde STATISTICA für einzelne und unternehmensweite Anwendungen der Qualitätssicherung und -verbesserung im Rahmen von Six Sigma entwickelt. STATISTICA bietet: Zusammenfassend findet man in STATISTICA ein vollständiges Porfolio von speziellen, für die Implementierung von Six-Sigma-Strategien konfigurierten Werkzeugen für alle Ebenen der Organisation. Die einzigartigen Anpassungsmöglichkeiten erlauben es, STATISTICA schnell in ein Werkzeug zu verwandeln, das so aussieht und arbeitet, als wurde es speziell für die Erfordernisse Ihrer Organisation entwickelt.
 

Six-Sigma-Werkzeuge in STATISTICA und Data Mining

STATISTICA Process Optimization ist ein ideales Werkzeug zur Anwendung alternativer Strategien in Ihrem Six-Sigma-Projekt und kann damit zur Grundlage des Innovationsvorsprungs gegenüber Ihren Mitbewerbern werden. Die Software bietet neben modernen statistischen Verfahren (z.B. Extraktion relevanter Informationen über Ihren Prozess aus historischen Daten mittels "Feature Selection" als Alternative zu teurer Versuchsplanung) auch eine alternative projektorientierte Oberfläche zur Organisation des Ablaufs Ihrer statistischen Analysen. Dadurch wird die Arbeitsteilung der am Six-Sigma-Programm beteiligten Personen in einzigartiger Weise unterstützt. Z.B. kann ein Black-Belt Analyseabläufe im Rahmen der Projektoberfläche entwerfen und diese zur praktischen Verwendung an die Green-Belts weitergeben. Mit den Data Miner-Rezepten bietet STATISTICA auch für den erfahrenen Blackbelt umfassende Unterstützung bei der Modellbildung inkl. der Datenvorbereitung und Modellvalidierung. Weitere Vorteile von STATISTICA Process Optimization sind:

Six-Sigma-Werkzeuge in STATISTICA mit Client-Server-Architektur

Die STATISTICA-Server-Version ermöglicht den weltweiten Zugriff auf die Six-Sigma-Werkzeuge in STATISTICA über einen einfachen Web-Browser und die Durchführung rechenintensiver Projekte auf speziell für solche Aufgaben ausgelegter Hardware (z.B. Mehrprozessor Serversysteme). Mit den integrierten umfassenden Anpassungsoptionen können Sie auch maßgeschneiderte Web-basierte Informationsportale für den weltweiten Zugriff auf aktuelle Qualitätsanalysen Ihres Six-Sigma-Projekts einrichten. Weitere Vorteile und Anwendungsmöglichkeiten dieser Technologie sind u.a.:

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