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Consulting

Kaum ein Unternehmen kann es sich heute leisten, die im Zuge der umfassenden Digitalisierung sämtlicher Geschäftsprozesse anfallenden Datenmengen nicht zu nutzen. Dies beginnt mit einfachem Reporting, geht aber über komplexe Analysen für die Vorhersage des Verhaltens von Kunden oder Geräten (Advanced und Predictive Analytics) bis zur Implementierung datengetriebener Entscheidungen in operative Systeme.

Doch nicht jedes Unternehmen verfügt über das Know-How für die damit verbundenen anspruchsvollen Aufgaben. Mit seiner langjährigen Erfahrung unterstützt Sie StatSoft bei allen Schritten ihrer analytischen Projekte. Das beginnt mit der Auswahl und Vorbereitung geeigneter Daten, beinhaltet den Einsatz passender Methoden in Statistik, Data Mining, Predictive Analytics und Qualitätssicherung und reicht bis zur Implementierung automatisierter Lösungen.

In Workshops bringen wir Ihre Mitarbeiter bei der statistischen Auswertung Ihrer Daten auf den richtigen Weg. Die Inhalte stimmen wir persönlich mit Ihnen ab. Bei spezielleren Fragestellungen stehen wir Ihnen mit individuellen Beratungsleistungen zur Seite. Gerne führen wir für Sie auch das gesamte Analyseprojekt von der Datenaufbereitung bis zur Ergebnispräsentation durch.

Im Folgenden vermitteln Ihnen einige exemplarisch gewählte Projekte aus verschiedenen Branchen einen Eindruck der Bandbreite unserer Consulting-Leistungen. Wenn auch Sie von unserem Know-how profitieren möchten, vereinbaren wir mit Ihnen einen individuellen Beratungstermin.

Projektbeispiele

"Aus einem Guss"

StatSoft hat gemeinsam mit Kunden ein Projekt zur Materialentwicklung im Schwarzgussverfahren von Eisen durchgeführt, bei dem Statistica für die statistische Versuchsplanung eingesetzt wurde. Ziel des Projekts war die Optimierung der chemischen Zusammensetzung des Rohmaterials für den Guss. Aus Gusseisen werden beispielsweise Behälter für hochreaktive Substanzen hergestellt, deren Bruchsicherheit von der Bildung mineralischer Bestandteile in der Schmelze abhängt.

Unser Consultant hat mit den Fachkräften vor Ort die Versuche geplant und dann später die Versuchsdaten mit Statistica ausgewertet. Mit multivariaten statistischen Analysen wurden bestimmte chemische Parameter des eingesetzten Rohstoffs als Ursache für mechanische Materialeigenschaften des Endproduktes identifiziert und quantifiziert.

Die Projektergebnisse ermöglichen heute der Gießerei eine Verbesserung der mechanischen Eigenschaften des Eisens durch Steuerung der in der Produktion eingesetzten Mengenverhältnisse der angelieferten Rohmaterialchargen.

"Kein Blackout"

StatSoft hat gemeinsam mit Kunden aus der Energiewirtschaft ein Projekt zur Prognose der Stromerzeugung aus Windkraftanlagen durchgeführt. Grundlage dieser Prognose sind Wettervorhersagen mit meteorologischen Daten zu lokalen Windverhältnissen, aus denen die zu erwartende Energieerzeugung mehrerer Windparks aus verschiedenen Landesregionen berechnet wird.

Unsere Consultants haben zusammen mit der Fachabteilung des Unternehmens ein multivariates Prognosemodell entwickelt, mit dem sich Höhe und zeitlicher Verlauf der Stromerzeugung automatisch für jeweils einen Tag  im Voraus abschätzen lässt. Die Wirtschaftlichkeit erneuerbarer Energien aus Wind oder Photovoltaik hängt - anders als die Energieerzeugung aus fossilen Brennstoffen - vom unmittelbaren Transport zum Endverbraucher ab. Dafür müssen zu jedem Zeitpunkt genügend Kapazitäten im Übertragungsnetz verfügbar sein: Eine große Herausforderung für die möglichst genaue Prognose der zu erwartenden Energiemenge.

Die Projektergebnisse ermöglichen unseren Kunden beim Management des Netzbetriebes eine genauere Abstimmung der Leitungskapazitäten auf die zu transportierende Energiemenge aus verschiedenen Segmenten der Stromerzeugung und damit eine Maximierung der  Versorgungssicherheit.


"Keine Stille Post"

StatSoft konnte das Direktmarketing eines führenden deutschen Versicherungsunternehmens in einem Kick-off-Workshop kompakt und effizient voranbringen. Ziel war es, den Response von Mailing-Aktionen zu optimieren. Der Anbieter versendet im Jahr mehrere Million Kundenbriefe zur Information über neue Produkte und mit Angeboten zur Ergänzung des bestehenden Versicherungsschutzes

In Zusammenarbeit mit unserem Consultant wurden für ein spezielles Mailing mit Hilfe von Data-Mining-Techniken Haushalte mit hoher Responsewahrscheinlichkeit identifiziert und schließlich angeschrieben. Im Vergleich mit einem im Vorjahr durchgeführten Mailing (gleicher Kundenkreis, kein erneutes Anschreiben) wurde eine um 41% höhere Responsequote erzielt. Die Anzahl der versendeten Briefe konnte damit bei nahezu gleicher Responsemenge erheblich gesenkt werden.

Seit diesem Pilot-Projekt geht der Kunde ähnliche analytische Aufgabenstellungen eigenständig mit STATISTICA an. Unter anderem werden die Bonität von Kunden sowie ihre Affinität zu bestimmten Produkten und Vertriebswegen bestimmt.


"Vom Rasten und Rosten"

StatSoft hat als Vertragspartner ein dreijähriges Projekt zur Auffindung und Quantifizierung von Korrosionsursachen an Stahlspundwänden durchgeführt, das Teil eines europaweiten Forschungsprojekts der Europäischen Kommission war.

Spundwände in Häfen, Kanälen und Schleusen werden im Laufe von Jahrzehnten mehrmals auf Standsicherheit geprüft und bei drohendem Versagensfall erneuert. Die Korrosionsanfälligkeit der Spundwände hängt von der Zusammensetzung des eingesetzten Baustahls und der chemischen Aggressivität des örtlichen Gewässers ab. Ziel des Projekts war eine Abschätzung der örtlichen Korrosionsgeschwindigkeiten aus Stahl- und Gewässereigenschaften.

Unser Consultant hat mit den Projektpartnern die Messkampagnen geplant und die Messdaten mit STATISTICA ausgewertet. Mit multivariaten Analysetools wurden vielfältige Korrosionsursachen identifiziert und eine Vorhersagefunktion für die resultierenden Korrosionsraten entwickelt.

Die Projektergebnisse ermöglichen dem Strom- und Hafenbau eine genauere Abstimmung des eingesetzten Baustahls auf die unterschiedlichen Eigenschaften der Binnen- und Küstengewässer durch eine Abschätzung der Haltbarkeit von Stahlspundwänden unter den örtlichen Gegebenheiten.

"Zeit und Arbeit"

StatSoft hat für einen Anbieter von Personaldienstleistungen ein Projekt zur Prognose von Beschäftigungszahlen im Human-Resources Markt durchgeführt. Grundlage dieser Prognose sind verfügbare Zeitreihen von Arbeitsmarktdaten, aus denen die langfristig zu erwartende Beschäftigungszahlen abgeschätzt werden.

Unsere Consultants haben ein Prognosemodell entwickelt, bei dem für eine kürzere Zeitreihe von monatlichen Beschäftigungszahlen eine langfristige Vorhersage über Korrelation mit einer sehr langen Referenzreihe möglich wird. Für die Referenzreihe wurden Langzeitzyklen, Trends und Saisonalität getrennt modelliert und zu eine resultierenden Prognosekurve zusammengesetzt. Auf diese Weise lassen sich auch aus einer relativ kurzen Zeitreihe die zu erwartenden Beschäftigungszahlen für fünf Jahre im Voraus berechnen.

Die flexible Projektgestaltung ermöglicht unserem Kunden zudem eine fortlaufende Aktualisierung der Prognose durch Einbindung neuer Arbeitsmarktdaten und unterstützt damit eine erfolgreiche Unternehmensplanung.


"Klarer Blick"

StatSoft hat mit einem Kunden der optischen Industrie ein Projekt zur Qualitätsoptimierung von Brillengläsern durchgeführt. Mit  statistischer Versuchsplanung wurden geeignete Parameter für den Produktionsprozess ermittelt, die in der laufenden Fertigung optimale optische Eigenschaften der Gläser sicherstellen.

Unser Consultant hat mit den Fachkräften vor Ort Versuchsreihen für Entwicklung und Fertigung von Brillengläsern geplant und dann später die Versuchsdaten mit Statistica ausgewertet. Dabei wurden alle Prozessschritte vom Erstellen der Rohformen, Schleifen, Polieren bis hin zum Finishing einbezogen und deren Einflüsse auf die Qualität des Endprodukts mit multivariaten statistischen Verfahren analysiert. Mit Hilfe einer mathematischen Optimierungsrechnung  wurde die erforderliche Feinjustierung für jede Fertigungsmaschine gefunden und nachgestellt.

Durch die Projektergebnisse konnte die Prozessstabilität bei Produktneuanläufen und der laufenden Produktion am Fertigungsstandort gehalten und verbessert werden.


"All inclusive"

Gemeinsam mit einem führenden Konsumgüter-Hersteller hat StatSoft automatisierte Analyse-Workflows entwickelt, die auf  anspruchsvolle Datensituationen in der Forschung und Entwicklung neuer Produkte spezialisiert sind. Die Szenarien reichen dabei von extrem kleinen Stichproben mit weniger als 10 Werten bis hin zu mehreren Millionen Datenpunkten und komplexen Simulationsrechnungen.

Der Kunde wünschte eine integrierte Lösung mit einer einheitlichen Benutzerführung, welche möglichst viele Analyseszenarien abdeckt. Unsere Berater und Programmierer haben den Kunden bei der Wahl geeigneter Verfahren methodisch beraten und auch die technische Umsetzung vorgenommen. Das Ergebnis ist eine passgenaue Implementierung anspruchsvoller parametrischer und nicht-parametrischer Analysen, die es in dieser integrierten Form am Markt sonst nicht gibt. Sie erkennt beispielsweise Ausreißer, nicht-normalverteilte Daten oder zyklische Skalen, wie sie bei Farbwerten auftreten, und führt automatisch die geeignete Auswertung durch. Die Ergebnisausgaben dokumentieren und begründen das jeweilige Vorgehen.

Für die Anwender bedeutet dies nicht nur eine Erleichterung der täglichen Arbeit, sondern auch die Gewissheit, dass sie ihre Daten korrekt auswerten.


"Tolles Aroma"

StatSoft hat mit einem Anbieter von Duft- und Geschmackstoffen ein Projekt zur Optimierung eines chemischen Produktionsprozesses durchgeführt. Mit  statistischer Versuchsplanung wurden optimale Einstellungen der Prozessfaktoren ermittelt, die eine Verdreifachung der Produktausbeute erwarten lassen.

Unser Consultant hat mit Fachkräften aus der Entwicklungsabteilung  mehrere Versuchsreihen mit wechselnden Rahmenbedingungen durchgeführt. Ziel war die Maximierung der Ausbeute in einem katalytisch gesteuerten chemischen Produktionsprozess durch Reduzierung  von unkontrollierten  Neben- und Folgereaktionen der Ausgangssubstanzen. Die multivariate Analyse der resultierenden Versuchsdaten zeigte komplexe Wirkungen der Prozessfaktoren und  vielen Interaktionen. Mit Hilfe einer mathematischen Optimierungsrechnung war eine simultane Optimierung quantitativer und qualitativer Prozessfaktoren möglich.

Durch die Projektergebnisse konnte das Unternehmen die Produktausbeute steigern und die Transparenz der chemischen Prozessabläufe verbessern.

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