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FAQ

Auf dieser Seite finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Einsatz von STATISTICA. Bei Installationsfragen unterstützt Sie unser technischer Support.

Sie haben selbst eine Frage? Dann senden Sie uns diese per Frage-Formular. Besonders interessante und wiederkehrende Fragen werden in die FAQ-Liste aufgenommen.

Übersicht der Fragen

Allgemeines

Datenzugriff

Tabellen

Grafiken

Statistische Auswertung

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Allgemeines

Wie kann ich ein Analyseprojekt als Ganzes sichern oder einfach mit anderen STATISTICA-Anwendern austauschen?

Neben dem Speichern einzelner Arbeitsmappen, Tabellen und Grafiken gibt es auch die Möglichkeit, ein gesamtes Analyseprojekt unter dem Menüpunkt Datei > Projekt speichern unter zu sichern. Ein solches STATISTICA-Projekt kann alle geöffneten Analysen und Dateien enthalten. Ebenfalls festgehalten wird die Anordnung der einzelnen Objekte zur Zeit der Speicherung. So kann ein weiterer STATISTICA-Anwender, der die Projektdatei erhält, alle Objekte in der gleichen Anordnung sehen wie der Ersteller des Projekts. Auswählbar ist auch, ob die Dateien selbst im Projekt enthalten sein sollen (wichtig z.B. beim Versand mit einer E-Mail) oder nur die Verweise auf die Dateien, falls diese im internen Firmennetzwerk verfügbar sind. STATISTICA-Projekte eignen sich auch dazu, Analysen an genau der gleichen Stelle zu einem anderen Zeitpunkt fortzusetzen.

Wie kann man Analysen schnell wiederholen und Einstellungen speichern?

Sofern die Analyseergebnisse in Arbeitsmappen gespeichert werden, geschieht dies automatisch. Die Analysen werden hierbei in Ordnern abgelegt, die mit einem roten Pfeil versehen sind. Ruft man das zugehörige Kontextmenü dieser Ordner auf, so stehen dort die Optionen Analyse wiederholen und Analyse fortsetzen zur Verfügung. Mit erstgenannter Option können Sie die Analyse mit neuen Daten (z.B. neue Fälle) aktualisieren. Mit der zweitgenannten Option gelangen Sie direkt zum letzten Dialog vor Ausführung der Analyse, so dass Sie darüber hinaus die Einstellungen modifizieren können, um z.B. zusätzliche Variablen in die Analyse aufzunehmen.

Wie kann ich mit STATISTICA Routineaufgaben automatisieren oder Standardauswertungen für meine Kollegen definieren?

Die Bearbeitung von Routineaufgaben kann mittels STATISTICA Visual Basic-Makros (SVB) automatisiert werden. Dazu können z.B. über den Menüpunkt Extras > Makro Analysen als STATISTICA Visual Basic-Makro (SVB) ausgegeben und mit F5 wiederholt werden. Solche Makros lassen sich auch ins Menü einbinden und in der STATISTICA-Entwicklungsumgebung zur fertigen Lösung ausbauen. Darüber hinaus können mit STATISTICA Enterprise sowohl Makros als auch Datenbankabfragen in einer zentralen Konfigurationsdatenbank gespeichert und verwaltet werden. Mit der hier integrierten Benutzerverwaltung lassen sich Kombinationen aus Datenabfragen und Makros als Knopfdrucklösungen an Benutzer und Gruppen über Berechtigungen verteilen. Die Benutzerverwaltung von STATISTICA Enterprise kann zudem mit der Benutzerstruktur in Ihrer Windows-Domäne synchronisiert werden.

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Datenzugriff

(Wie) kann ich mit STATISTICA meine MS Excel-Daten auswerten?

STATISTICA unterstützt den Import von Daten aus allen Microsoft Excel-Versionen. Beim Öffnen einer Excel-Tabelle über Datei > Öffnen hat der Anwender die Wahl, ob alle Tabellen einer Excel-Arbeitsmappe in eine STATISTICA-Arbeitsmappe eingelesen werden sollen, ob der Inhalt eines einzelnen Excel-Arbeitsblattes in eine STATISTICA-Datentabelle importiert werden soll oder ob eine Excel-Arbeitsmappe direkt in STATISTICA geöffnet und ausgewertet werden soll. Im letzeren Fall verschmelzen die STATISTICA- und Excel-Menüs, so dass sich die Funktionen beider Tools bequem miteinander kombinieren lassen.

Wie kann ich mit STATISTICA die Daten in meiner Datenbank auswerten?

STATISTICA unterstützt das Einlesen von Daten aus Datenbanken unter Verwendung von OLE DB. Mit STATISTICA Query (aufrufbar über den Menüpunkt Datei > Externe Daten > Neue Abfrage erstellen...) steht ein grafisches Werkzeug für die interaktive Zusammenstellung von SQL-Anweisungen zur Verfügung. Die SQL ist Eigenschaft der so erstellten STATISTICA-Datentabelle, d.h. die Daten können zu einem späteren Zeitpunkt durch erneutes Ausführen der Abfrage aktualisiert werden. Die optionale IDP-Technologie (In-Place Database Processing) erlaubt darüber hinaus das Verarbeiten der Daten von externen Servern ohne die Daten zu importieren und eine lokal Datendatei anzulegen.

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Tabellen

Wie viele Fälle und Variablen kann eine STATISTICA-Tabelle maximal enthalten?

Im Gegensatz zu anderen Programmen ist in STATISTICA die Größe einer Tabelle nur durch die von Ihnen verwendete Hardware beschränkt. Die Unternehmensversionen von STATISTICA können dank der IDP-Technologie (In-Place Database Processing) sogar Dateigrößen bearbeiten, welche die Festplattengröße der Analyse-Workstation überschreiten; denn sie erlaubt das Verarbeiten der Daten von externen Servern ohne die Daten zu importieren und eine lokal Datendatei anzulegen. Beim lokalen Bearbeiten von sehr großen Datendateien empfiehlt es sich, zunächst ein Backup zu erstellen. Anschließend kann man unter dem Menüpunkt Extras > Optionen im Zweig Allgemein des Dialogs Optionen die Option Automatisch speichern deaktivieren und im Daten-Menü den Direktmodus für die Tabelle aktivieren. Letztgenannte Option bewirkt, dass die Änderungen direkt an der Datei vorgenommen werden, ohne dass temporäre Dateien zum Zwischenspeichern erstellt würden.

Wie können leere Zellen (fehlender Wert, Missing Data, MD) in Datenblattformeln und Fallauswahlbedingungen berücksichtigt werden?

Bei der Berechnung von Datenblattformeln und Fallauswahlbedingungen können Sie die Funktion IsMD() verwenden. In diesem Booleschen Ausdruck gilt für alle leeren Zellen IsMD(...) = 1 (d.h. True) und für alle gefüllten Zellen IsMD(...) = 0 (also False). Beispiel Datenblattformel: Die Formel =iif(isMD(v1); 100; v1) gibt zu Variable 1 im Falle einer leeren Zelle den Wert 100 aus, übernimmt aber ansonsten den Wert gefüllter Zellen dieser Variable. Beispiel Fallauswahlbedingung: Den Menüpunkt Extras > Fallauswahlbedingungen > Bearbeiten aufrufen, im Dialog Auswahlbedingungen aktivieren anklicken und unter Fälle ausschließen... hinter Durch Ausdruck folgendes eingeben: isMD(v3). Diese Anweisung schließt alle Fälle (Zeilen) einer Tabelle aus Analysen aus, sofern diese in der Variable 3 keinen Wert enthalten.

Wie extrahiere ich eine Teilmenge aus meinen Daten, die eine bestimmte Bedingung erfüllt, in eine neue Tabelle?

Bei größeren Datenmengen bietet es sich an, sich einen besseren Überblick über eine bestimmte Teilmenge der Daten zu verschaffen, indem man diese Teilmenge in einer neuen Tabelle darstellt. Öffnen Sie dazu Ihre STATISTICA-Tabelle mit den Daten und wählen Sie im Menü Daten den Punkt Teilbereich. Klicken Sie dann auf Fälle, um eine Bedingung anzugeben. Im nächsten Dialog klicken Sie auf Auswahlbedingungen aktivieren. Je nachdem, ob Sie mit einer Bedingung Daten ein- oder ausschließen möchten, wählen Sie z.B. unter Fälle einschließen den Punkt Teilmenge, definiert durch aus. Im Feld Ausdruck können Sie dann einen Booleschen Ausdruck eingeben. Alle Fälle, die dieser Bedingung entsprechen, werden dann in einer neuen STATISTICA-Tabelle dargestellt. Beispielsweise könnte die Bedingung lauten: v2 >= 8 AND v3 = "Produkt 1". In diesem Fall werden alle Daten in eine neue Tabelle extrahiert, deren Werte in Variable 2 größer gleich 8 sind und die in Variable 3 die Ausprägung "Produkt 1" aufweisen. Weitere Informationen zur Syntax der Fallauswahlbedingungen finden Sie in der STATISTICA-Hilfe. Zum Öffnen der Hilfe klicken Sie in STATISTICA auf F1. Im Register Inhalt navigieren Sie dann zur folgenden Stelle: Tabellen > Tabellen verwenden > Fallauswahlbedingungen verwenden > Fallauswahlbedingungen - Zusammenfassung der Syntax.

Wie kann ich meine Tabellenstruktur verändern?

Mit der Funktion Unstacking/Stacking bietet STATISTICA vielfältige Möglichkeiten, Daten in die für eine Analyse benötigte Struktur zu überführen. Ein Beispiel: Drei Produkte sollen als unabhängige Stichproben in einer Varianzanalyse miteinander verglichen werden. Dafür müssen die Messwerte in einer einzigen Variablenspalte stehen und die Produktcodes in einer weiteren Spalte. Tatsächlich liegen die Messwerte für jedes Produkt jedoch in einer eigenen Spalte vor. Um die Daten in die benötigte Struktur zu bringen, müssen über den Menüpunkt Daten > Stacking/Unstacking... im Register Stacking lediglich die drei Produktvariablen angewählt und die Auswahl mit OK bestätigt werden.

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Grafiken

Wie kann ich bestimmte Fälle in meinen Grafiken generell hervorheben?

STATISTICA bietet hierfür Optionen unter dem Menüpunkt Daten > Fälle > Fallstatus. Über Fallstatus bearbeiten... lassen sich einzelnen markierten Tabellenzeilen eigene Farben und Markierungen zuweisen, beispielsweise rote Sternchen. Diese erscheinen dann entsprechend in sämtlichen Plots aus dem Grafik-Menü, welche Fälle als Datenpunkte darstellen. Alternativ kann über die Option Farbe oder Markierung nach Kategorie... eine Gruppierungsvariable ausgewählt werden, um einzelne Kategorien unterschiedlich darzustellen, etwa Produkttypen.

Ich möchte ein 3D-Histogramm mit unterschiedlichen Farben für zwei kategoriale Variablen erzeugen. Im 3D-Histogramm über Sequenzielle Grafiken kann ich die Säulen jedoch nicht getrennt einfärben.

Zuerst über den Menüpunkt Statistik > Elementare Statistik > Tabellen und gestapelte Tabellen eine Kreuztabelle mit Häufigkeiten erstellen, dann den Block mit Häufigkeiten markieren und über die rechte Maustaste eine Nutzergrafik für Block Spalte (oder Zeile) erzeugen, dort Sequenzielle 3D-Grafiken und Plots für Fallreihen wählen.

Wie kann man Paretodiagramme erstellen?

Gehen Sie über den Menüpunkt Grafik > Histogramme, um zunächst ein einfaches Histogramm zu erstellen. Doppelklicken Sie nun in den Hintergrund der Grafik, um den Zweig Plot: Histogramm des Dialogs Grafikoptionen aufzurufen. Aktivieren Sie dort im Rahmen Typ das Kontrollkästchen Paretodiagramme und klicken Sie anschließend auf OK. Die Histogrammbalken Ihrer Grafik sind nun in Form eines Paretodiagramms sortiert.

Wie können Grafiken immer in einem bestimmten Stil erstellt werden?

Ist eine Grafik einmal in ihrem Layout angepasst (etwa bei Schrifttyp, Farbgestaltung oder Achsenskalierung), lässt sie sich leicht als Vorlage für andere Plots verwenden. Dazu klickt man mit der rechten Maustaste in das Listenfeld oben links in der STATISTICA-Symbolleiste, wählt im Kontextmenü Speichern unter... und speichert den Layout-Stil unter einem eigenen Namen. Beim Erstellen neuer Grafiken kann dieser Stil aus demselben Listenfeld aufgerufen und so aktiviert werden. Mehrere Stile lassen sich nacheinander auf dieselbe Grafik anwenden und so miteinander kombinieren.

Wie zeichne ich Veränderungen in Grafiken in STATISTICA Visual Basic (SVB) auf?

Über Makroaufzeichnungen von Analysen können alltägliche Aufgaben ohne technische Kenntnisse von SVB automatisiert und in einer regulierten Arbeitsumgebung gesteuert werden. Dies umfasst auch die Aufzeichnung von Grafikspezifikationen aller Grafiktypen erweitert. Möchte man zum Beispiel die Linienstärke und Farbe in einem Linienplot verändern, öffnet man zunächst durch Doppelklick auf eine Grafik den Dialog Grafikoptionen und modifiziert im Zweig Plot: Allgemein die Linienoptionen. Jetzt muss man nur das Kontrollkästchen Makro unten im Dialog Grafikoptionen aktivieren und auf OK klicken, um das Makro zu generieren. Diese Option steht auch im Rahmen der Aufzeichnung von Master-Makros zur Verfügung. Somit können benutzerdefinierte Grafiken auch ohne tiefere Kenntnisse des Objektmodells effizient in SVB erstellt werden.

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Statistische Auswertung

Wie kann ich das qualitative Messniveau eines Faktors im Wunschprofil des Moduls Versuchsplanung berücksichtigen, so dass bei der Optimierungsrechnung keine undefinierten Zwischenstufen auftreten?

Bei einer qualitativen Variablen mit zwei Stufen (Ausprägungen) muss mit der Schaltfläche Faktorgitter bei den Wirkungs- und Wunschprofilen die Schrittzahl auf 1 vermindert werden (voreingestellt ist stets 4). Bei quantitativen Variablen kann die Schrittzahl entsprechend erhöht werden, um die Präzision der Optimierungsrechnung zu verbessern.

Wie kann ich es erreichen, dass ein nicht signifikanter Faktor, der im Register Modell des Moduls Versuchsplanung aus der Berechnung ausgeschlossen wurde, auch beim Wunschprofil in der Grafik Profile für Prognosewerte und Erwünschtheit unberücksichtigt bleibt?

Die bei der Modellreduktion abgewählten Faktoren werden bei den Wirkungs- und Wunschprofilen mit einem Koeffizienten von 0 eingebracht, was die Optimierungsrechnung nicht beeinflusst. Die zugehörigen optimierten Stufen in der Grafik Profile für Prognosewerte und Erwünschtheit sind entsprechend beliebig! Die Profilgrafik mit den optimierten Faktorwerten wird etwas übersichtlicher, wenn nicht signifikante Variablen bei der Variablenauswahl im Eingangsdialog nachträglich abgewählt werden und die Analyse dann neu gestartet wird.

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