Kostenoptimierung in der globalen Supply Chain
Statistica Projektoberflächen als Qualitäts- und Ausbeutewerkzeuge
Referent: Dr. Hans-Peter Hartmann
Gruppenleiter Reporting / Datenanalyse
SOLARWORLD Industries Sachsen GmbH

Die SolarWorld AG fertigt an verschiedenen Standorten weltweit Photovoltaik-Module und deren Vorprodukte. Um ein gesamtwirtschaftliches Optimum zu erreichen, ist es notwendig, die Qualitäten und Ausbeuten in den verschiedenen Stufen der Wertschöpfungskette möglichst exakt aufeinander abzustimmen.

Dazu ist es erforderlich, Produktionsdaten aus verschiedenen Werken zusammenzuführen und in geeigneter Weise zu analysieren. So haben beispielsweise die Bedingungen bei der Kristallisation des Siliziums am Anfang der Prozesskette einen entscheidenden Einfluss auf den Wirkungsgrad des Solarzellen und somit die Leistungsfähigkeit des Solarmoduls als Endprodukt. Die Qualität des in der Kristallisation entstehenden Ausgangsmaterials ist aber aufgrund physikalischer Gesetzmäßigkeiten nicht konstant, sondern ändert sich mit dem Fortschreiten des Prozesses.

Welche Anteile der entstandenen Kristalle letztendlich nutzbar sind und welcher Anteil verworfen und dem internen Recycling zugeführt werden sollten, hängt daher von den nachfolgenden Stufen der Wertschöpfungskette sowie letztendlich von der aktuellen Marktsituation für die Endprodukte ab.

Mit Hilfe von Statistica Projektoberflächen werden diese Zusammenhänge regelmäßig neu bewertet und die Vorgaben für die Materialverwendung werden aktualisiert. So gelingt es, den Trade-off zwischen Ausbeutemaximierung und Qualitätsoptimierung laufend an die sich verändernden Gegebenheiten anzupassen und die Fertigung möglichst nah am eingangs genannten Gesamtoptimum zu steuern.