Statistica (auch bekannt als Spotfire Statistica und Spotfire Data Science Workbench) Version 14.4 ist im Mai 2026 veröffentlicht worden. Diese Version setzt den Trend fort, die bewährte und funktionsreiche Data Science Plattform zuverlässiger und besser in analytische Prozesse integrierbar zu machen, und ist insgesamt ein klar empfehlenswertes Update für bestehende Nutzende.
Long Term Support
Diese Version ist ein LTS Release (Long Term Support). Solche Versionen erscheinen seltener als reguläre Releases und werden über einen längeren Zeitraum unterstützt. Wir rechnen mit mindestens zwei Jahren bis zum nächsten LTS Release. Das macht Version 14.4 besonders geeignet für größere Installationen mit höherem Aufwand bei Integrationstests.
Mit der Veröffentlichung von 14.4 LTS wurde bekannt gegeben, dass der Support für das vorherige LTS Release (14.1) im Mai 2028 endet.
Neue Funktionen
Version 14.4 bringt viele Ergänzungen in den Bereichen Benutzerfreundlichkeit, Integration und Betrieb.
Eine wesentliche Verbesserung für unternehmensweite Installationen ist die Möglichkeit, R Funktionsbibliotheken direkt in der Statistica Enterprise Datenbank zu speichern. Diese Bibliotheken können dann in R Workspace Knoten über einen standardisierten Pfad referenziert werden, mit Unterstützung für Versionskontrolle, einschließlich der Möglichkeit, eine bestimmte Version, die neueste Version oder die neueste freigegebene Version festzulegen.
Das Audit Log zeichnet nun auf, welche Statistica Anwendung bei jedem An und Abmeldevorgang verwendet wurde, und gibt Administrierenden einen besseren Überblick darüber, wie die Plattform im Unternehmen eingesetzt wird.
Nutzende des Spotfire Statistica Server (WebStatistica) profitieren von der erweiterten Unterstützung für geschützte Workspaces, die Enterprise Data Configuration Knoten mit SQL gefilterten Daten verwenden. Dies erleichtert den Übergang von der Entwicklung in den Produktivbetrieb, während finalisierte Workspace Konfigurationen vor unbeabsichtigten Änderungen geschützt bleiben.
Das Enterprise Migration Utility wurde erweitert, sodass bei der Migration von Datenbankobjekten nun auch Zugriffsberechtigungen vergeben werden können. Ein neues Dialogfenster während der Migration ermöglicht es Administrierenden, festzulegen, welche Nutzenden und Gruppen Zugriff auf die Zieldatenbank erhalten sollen.
Die Unterstützung für die Ausgabe im Predictive Model Markup Language (PMML) Format wurde auf drei weitere Knoten für maschinelles Lernen ausgeweitet: NIPALS Algorithmus für PLS, Standard Multiple Regression sowie Standard Multiple Regression with Deployment. Dies verbessert die Automatisierungsmöglichkeiten und erleichtert die Operationalisierung von Modellen, die mit diesen Methoden erstellt wurden.
Abschließend bieten zwei neue Konfigurationsparameter für den Monitoring and Alerting Server (MAS) eine feinere Steuerung des Laufzeitverhaltens, insbesondere in Bezug auf Zeitabstände und die Anzahl der Versuche beim Zugriff auf ROS Objekte.
Fazit
Dieses Release konzentriert sich auf Verbesserungen, insbesondere in den Bereichen Organisation und Automatisierung von Analysen. Es ist ein empfehlenswertes Upgrade für Nutzende, die eine zuverlässige und produktionsreife Data Science Umgebung benötigen.
Sprechen Sie uns an, um zu erfahren, wie Sie die neueste Version von Statistica erhalten können.
