Smart, sicher, skalierbar: Wie Vetter mit automatisierter CPV neue Standards setzt

Die phar­ma­zeu­ti­sche Indus­trie befin­det sich in einem Span­nungs­feld zwi­schen Inno­va­ti­ons­druck, wach­sen­der regu­la­to­ri­scher Kom­ple­xi­tät und dem Anspruch, Qua­li­tät mess­bar und steu­er­bar zu machen. Gera­de in der kom­mer­zi­el­len Her­stel­lung ste­ri­ler Arz­nei­for­men stellt Con­tin­ued Pro­cess Veri­fi­ca­ti­on (CPV) ein zen­tra­les Instru­ment dar, um die Kon­trol­le über den Her­stell­pro­zes­se nicht nur punk­tu­ell son­dern über den gesam­ten Lebens­zy­klus eines Pro­dukts hin­weg sicher­zu­stel­len. Die­se kon­ti­nu­ier­li­che Über­wa­chung erfor­dern auch Regu­la­ri­en der FDA oder der EU.

1. Datenbasierte kontinuierliche Prozessverifizierung in der Pharmaindustrie 

Für das CDMO-Unter­neh­men Vet­ter, das eine Viel­zahl an inji­zier­ba­ren Wirk­stof­fen für inter­na­tio­na­le Kun­den abfüllt und ver­packt, bedeu­te­te CPV bis­lang vor allem auch einen hohen manu­el­len Auf­wand. Daten aus unter­schied­li­chen Sys­te­men, Excel-basier­te Aus­wer­tun­gen und vie­le ver­schie­de­ne Kun­den­an­for­de­run­gen führ­ten zu einem Sys­tem mit wach­sen­der Kom­ple­xi­tät. Der stei­gen­de Bedarf an Daten­ver­füg­bar­keit und Auto­ma­ti­sie­rung sowie die Not­wen­dig­keit einer Effi­zi­enz­stei­ge­rung führ­ten dazu, dass die Pro­zes­se an ihre Gren­zen stie­ßen – hier setz­te das gemein­sa­me Pro­jekt an.

Gemein­sam mit dem Data-Science- und Analytics-Spe­zia­lis­ten Stat­Soft ent­wi­ckel­te Vet­ter inner­halb von zwei Jah­ren eine voll­stän­dig auto­ma­ti­sier­te, vali­dier­ba­re CPV-Lösung auf Basis der Platt­form Sta­tis­ti­ca. Ziel war es, CPV nicht nur effi­zi­en­ter zu gestal­ten, son­dern sys­te­ma­tisch, stan­dar­di­siert und zukunfts­fä­hig umzu­set­zen – mit einer Lösung, die tech­ni­sche Robust­heit, regu­la­to­ri­sche Sicher­heit und ope­ra­ti­ve Nutz­bar­keit ver­eint.

 

Smart, sicher, skalierbar: Wie Vetter mit automatisierter CPV neue Standards setzt

2. Ausgangslage und Herausforderungen bei Vetter 

Vet­ter unter­stützt phar­ma­zeu­ti­sche Arz­nei­mit­tel­her­stel­ler von der Pro­zess­ent­wick­lung über die kli­ni­sche und kom­mer­zi­el­le Abfül­lung bis hin zu viel­fäl­ti­gen Mon­ta­ge- und Ver­pa­ckungs­an­ge­bo­ten für Vials, Sprit­zen und Kar­pu­len. Das Unter­neh­men pro­du­ziert in einem hoch­re­gu­lier­ten GMP-Umfeld Arz­nei­mit­tel unter asep­ti­schen Bedin­gun­gen und betreut dabei eine Viel­zahl unter­schied­li­cher Kun­den- und Pro­dukt­kon­stel­la­tio­nen. Dies spie­gelt sich auch in der CPV-Anwen­dung wider: Über 100 CPV-Pro­gram­me, ver­teilt auf 21 Rein­räu­me, wer­den kon­ti­nu­ier­lich gepflegt. Die Her­aus­for­de­rung: Die zuge­hö­ri­gen Reports basier­ten bis­lang auf einem semi-auto­ma­ti­sier­ten, weit­ge­hend manu­el­len Pro­zess, bei dem Daten aus unter­schied­li­chen Quel­len manu­ell aus­ge­wählt, visua­li­siert und zusam­men­ge­fügt wur­den.

Beson­ders auf­wen­dig war zudem die umfang­rei­che Aus­wer­tung der Pro­zess­per­for­mance aller ein­zel­ner Para­me­ter, auf deren Grund­la­ge dann ent­schie­den wur­de, wel­che Para­me­ter in der regel­mä­ßi­gen CPV-Berichts­er­stat­tung aus­ge­wer­tet wer­den müs­sen Es besteht zudem eine Feh­ler­an­fäl­lig­keit durch manu­el­le Schrit­te und die Ein­hal­tung des Vier-Augen-Prin­zips bei kri­ti­schen Aus­wer­tungs­schrit­ten ver­lang­sam­te den gesam­ten Pro­zess erheb­lich.

Unse­re bis­he­ri­gen CPV-Pro­zes­se waren his­to­risch gewach­sen – das führ­te zu hohem manu­el­lem Auf­wand, und pro­dukt­in­di­vi­du­el­len Vor­ge­hens­wei­sen. Uns war klar: Wir brau­chen eine zukunfts­fä­hi­ge, ska­lier­ba­re Lösung, die sowohl regu­la­to­risch als auch prak­tisch Bestand hat.

Bet­ti­na Schroe­der, Team Lead QA Tren­ding Pro­cess Data, Vet­ter

Die­se Aus­gangs­la­ge war der Start­punkt für die enge Zusam­men­ar­beit zwi­schen Vet­ter und Stat­Soft. Ziel war es, eine stan­dar­di­sier­te, vali­dier­ba­re und auto­ma­ti­sier­te CPV-Lösung zu ent­wi­ckeln, die sowohl der Viel­falt der Kun­den-/Pro­dukt-/ Rein­raum­kom­bi­na­tio­nen als auch den regu­la­to­ri­schen Anfor­de­run­gen gerecht wird – und dabei bestehen­de Sys­te­me und Daten­quel­len inte­griert.

3. Projektziele und Herangehensweise 

Vor dem Hin­ter­grund der viel­fäl­ti­gen Her­aus­for­de­run­gen und der Not­wen­dig­keit, CPV-rele­van­te Daten effi­zi­ent und sicher aus­zu­wer­ten, wur­de zu Pro­jekt­be­ginn eine kla­re gemein­sa­me Ziel­set­zung defi­niert:

  • Auto­ma­ti­sie­rung der sta­tis­ti­schen Daten­be­wer­tung für CPV-Pro­gram­me zur Reduk­ti­on manu­el­ler Arbeits­schrit­te
  • Stan­dar­di­sie­rung der Ana­ly­sen, um kon­sis­ten­te und nach­voll­zieh­ba­re Aus­wer­tun­gen zu gewähr­leis­ten – unab­hän­gig von Pro­dukt, Kun­de oder Rein­raum
  • Sicher­stel­lung der Vali­dier­bar­keit der Lösung nach GxP-Richt­li­ni­en
  • Schaf­fung einer zen­tra­len, aber fle­xi­blen Platt­form, mit der Key-User CPV-Reports eigen­stän­dig und ohne Pro­gram­mier­kennt­nis­se defi­nie­ren kön­nen

Das Pro­jekt war für uns ein stra­te­gi­scher Bau­stein auf dem Weg zu einem digi­tal inte­grier­ten Qua­li­täts­ma­nage­ment. Beson­ders wich­tig war uns, dass wir nicht nur eine tech­ni­sche Lösung bekom­men – son­dern eine, die unse­re inter­nen Pro­zes­se wirk­lich bes­ser macht und lang­fris­tig trag­fä­hig ist.

Dr. Phil­ip Hörsch, Direc­tor Qua­li­ty Assu­rance Pro­cess Per­for­mance & Sys­tem Com­pli­ance, Vet­ter

Die Her­an­ge­hens­wei­se war von Beginn an ite­ra­tiv, part­ner­schaft­lich und tech­no­lo­gisch ambi­tio­niert. In einem ers­ten Schritt wur­de ein gemein­sa­mes Ziel­bild für den auto­ma­ti­sier­ten CPV-Pro­zess ent­wi­ckelt: von der Daten­quel­le über die sta­tis­ti­sche Aus­wer­tung bis hin zur auto­ma­ti­sier­ten Report-Erstel­lung. Dabei lag der Fokus nicht auf einer gene­ri­schen Stan­dard­lö­sung, son­dern auf einer modu­la­ren, kon­fi­gu­rier­ba­ren Archi­tek­tur, die sich an die spe­zi­fi­schen Anfor­de­run­gen von Vet­ter anpas­sen ließ. Auch zukünf­ti­ge Ent­wick­lun­gen (neue Kun­den-/Pro­dukt-/Rein­raum­kom­bi­na­tio­nen) soll­ten in dem Sys­tem abbild­bar sein.

Die Ent­wick­lungs­pha­se auf Sei­ten von Stat­Soft umfass­te ca. ein Jahr inten­si­ver Arbeit – mit meh­re­ren Test­zy­klen, enger Rück­kopp­lung mit Vet­ter und regel­mä­ßi­gen Abnah­men durch das Pro­jekt­team. Par­al­lel dazu wur­den bei Vet­ter die Vor­aus­set­zun­gen für den Roll-out geschaf­fen: tech­ni­sche Inte­gra­ti­on, Gover­nan­ce-Model­le, Vali­die­rungs­stra­te­gie. Im Anschluss an die Ent­wick­lungs­pha­se folg­te ein wei­te­res Jahr für die Imple­men­tie­rung und Vali­die­rung der Lösung im regu­lier­ten Pro­duk­tiv­um­feld.

Die Grund­la­ge für den Pro­jekt­er­folg war eine offe­ne, lösungs­ori­en­tier­te Zusam­men­ar­beit – geprägt von gegen­sei­ti­gem Ver­trau­en, einem kla­ren Ver­ständ­nis der regu­la­to­ri­schen Anfor­de­run­gen und der Fähig­keit bei­der Sei­ten, fle­xi­bel auf neue Erkennt­nis­se zu reagie­ren.

Aus­ge­hend von den Erfah­run­gen aus einem vor­ge­la­ger­ten PoC-Pro­jekt hat Vet­ter eine für die Umset­zung mit Sta­tis­ti­ca ange­pass­te URS erstellt. So konn­ten im eigent­li­chen Pro­jekt alle Anfor­de­run­gen des Kun­den ziel­ge­rich­tet abge­ar­bei­tet wer­den. Durch den direk­ten, engen, ver­trau­ens­vol­len und offe­nen Kon­takt zwi­schen den Fach­ver­ant­wort­li­chen bei Vet­ter und unse­ren Ent­wick­lern wäh­rend der gemein­sa­men Pro­jekt­ar­beit wur­den Anfor­de­run­gen und Umset­zung kon­ti­nu­ier­lich opti­miert, so dass am Ende eine opti­ma­le Lösung für den Kun­den mit effi­zi­en­ter Nut­zung der ein­ge­kauf­ten Stan­dard­soft­ware und mini­ma­lem Ent­wick­lungs­auf­wand erstellt wur­de.

Micha­el Busch, Lead Data Engi­neer, Stat­Soft

 

4. Die Lösung im Detail: Automatisierte Workspaces mit validierter Architektur 

Die ent­wi­ckel­te Lösung basiert auf der Eta­blie­rung von pro­dukt- /kun­den- und rein­raum­spe­zi­fi­schen Work­flows in Sta­tis­ti­ca zur sta­tis­ti­schen Bewer­tung von Pro­duk­ti­ons­da­ten – inner­halb einer vali­dier­ten Soft­ware­ar­chi­tek­tur, die auf die bestehen­de Sys­tem­land­schaft von Vet­ter abge­stimmt wur­de.

Inte­gra­ti­on vor­han­de­ner Sys­te­me

Ein zen­tra­les Ziel war die naht­lo­se Anbin­dung an bestehen­de Daten­quel­len, ins­be­son­de­re an das SAP-BW-Sys­tem von Vet­ter, das als füh­ren­de Quel­le für In-Pro­zess-Kon­troll­da­ten (IPC) fun­giert. Die neue Lösung greift die­se Daten auto­ma­ti­siert ab und struk­tu­riert sie ent­lang defi­nier­ter Para­me­ter – basie­rend auf pro­dukt- und kun­den­spe­zi­fi­schen Kon­fi­gu­ra­tio­nen.

Pro­dukt- und kun­den­spe­zi­fi­sche Para­me­tri­sie­rung

Für jedes Pro­dukt-/Kun­de-/Rein­raum-Sze­na­rio wur­de eine eige­ne Para­me­ter­ta­bel­le hin­ter­legt. Die­se defi­niert, wel­che CPPs (Cri­ti­cal Pro­cess Para­me­ters) und CQAs (Cri­ti­cal Qua­li­ty Attri­bu­tes) mit wel­chen Metho­den (z. B. Run Charts, Con­trol Charts, Pro­zess­fä­hig­keits­ana­ly­sen) und über wel­chen Zeit­raum hin­weg, ana­ly­siert wer­den. So ent­steht eine hohe Fle­xi­bi­li­tät inner­halb eines stan­dar­di­sier­ten Rah­mens – ein ent­schei­den­der Fak­tor ange­sichts der enor­men Viel­falt an Sze­na­ri­en.

Sta­tis­ti­sche Aus­wer­tung und Visua­li­sie­rung

Im Rah­men der auto­ma­ti­sier­ten Bewer­tung kom­men ver­schie­de­ne sta­tis­ti­sche Metho­den zum Ein­satz, unter ande­rem:

  • Run Charts und modi­fi­zier­te Run Charts mit Moving Avera­ge
  • Con­trol Charts (nach She­whart)
  • His­to­gram­me
  • Berech­nung von Pro­zess­fä­hig­kei­ten

Die Aus­wer­tun­gen wer­den auto­ma­tisch gene­riert und in einem über­sicht­li­chen Report­ing-Lay­out dar­ge­stellt – inklu­si­ve Platz­hal­ter für die Bewer­tung durch die Bericht­erstel­ler. Die Reports kön­nen auf Knopf­druck in einem Word-Tem­p­la­te erzeugt wer­den, inklu­si­ve aller rele­van­ten Ergeb­nis­se, Gra­fi­ken und Meta­da­ten.

Was die Zusam­men­ar­beit mit Stat­Soft beson­ders gemacht hat, war die Fähig­keit, sich in unse­re kom­ple­xe Umge­bung hin­ein­zu­ver­set­zen. Es ging nicht nur um Soft­ware – es ging dar­um, ein Sys­tem zu schaf­fen, das unse­re inter­nen Anfor­de­run­gen und regu­la­to­ri­schen Vor­ga­ben voll inte­griert. Das ist abso­lut gelun­gen.

Jonas Por­tele, Team Lead Ope­ra­tio­nal Excel­lence, Vet­ter

 

Smart, sicher, skalierbar: Wie Vetter mit automatisierter CPV neue Standards setzt

5. Ergebnisse und Mehrwerte: Effizienz, Sicherheit und Skalierbarkeit 

Die Ein­füh­rung der auto­ma­ti­sier­ten CPV-Lösung hat bei Vet­ter mess­ba­re Effek­te erzielt – sowohl in Bezug auf Effi­zi­enz­ge­win­ne im Tages­ge­schäft als auch auf die Qua­li­tät der Report­ing­pro­zes­se. Beson­ders deut­lich zei­gen sich die Mehr­wer­te in drei zen­tra­len Dimen­sio­nen:

5.1 Zeit- und Ressourceneinsparung 

Ein zen­tra­les Ziel des Pro­jekts war die Reduk­ti­on manu­el­ler Auf­wän­de bei der Erstel­lung der CPV-Reports – und die­ses Ziel wur­de klar erreicht. Durch die Auto­ma­ti­sie­rung von Daten­ag­gre­ga­ti­on, Ana­ly­se und Report­ing konn­ten die benö­tig­ten Res­sour­cen für die regel­mä­ßi­gen Reports um bis zu 50 % redu­ziert wer­den. Das betrifft nicht nur die Erstel­lung ein­zel­ner Doku­men­te, son­dern auch die Vor­be­rei­tungs- und Abstim­mungs­schrit­te rund um den Pro­zess.

Die gewon­ne­ne Zeit wird heu­te gezielt für die qua­li­ta­ti­ve Bewer­tung der Ergeb­nis­se genutzt – also für das, was wirk­lich zählt: die fun­dier­te Aus­ein­an­der­set­zung mit Pro­zess­ver­hal­ten, Abwei­chun­gen und Opti­mie­rungs­po­ten­zia­len.

5.2 Standardisierung bei hoher Flexibilität 

Die neue Lösung ermög­licht eine ein­heit­li­che Vor­ge­hens­wei­se beim CPV-Report­ing – über alle Pro­duk­te, Kun­den und Rein­räu­me hin­weg. Das schafft nicht nur Trans­pa­renz und Nach­voll­zieh­bar­keit, son­dern auch Sicher­heit bei inter­nen und exter­nen Audits.

Gleich­zei­tig bleibt die Lösung hoch­gra­dig fle­xi­bel, da sie durch Para­me­ter­ta­bel­len indi­vi­du­ell auf jedes Sze­na­rio ange­passt wer­den kann. Das heißt: Stan­dar­di­sie­rung, ohne Stan­dar­di­sie­rung zu erzwin­gen – ein Spa­gat, der in regu­lier­ten Umge­bun­gen her­aus­for­dernd ist.

5.3 Validierung und GxP-Konformität 

Die Lösung wur­de voll­stän­dig in eine drei­stu­fi­ge Sys­tem­land­schaft (Deve­lo­p­ment – Qua­li­fi­ca­ti­on – Pro­duc­tion) ein­ge­bet­tet und unter­liegt einem klar doku­men­tier­ten Vali­die­rungs­pro­zess. Die Ver­ant­wor­tung für Kon­fi­gu­ra­ti­on und Trans­port von Para­me­ter­ta­bel­len ist strikt getrennt und unter­liegt rol­len­ba­sier­ten Zugriffs­rech­ten – ein wich­ti­ger Aspekt, wenn es um Anfor­de­run­gen an die Daten­in­te­gri­tät und -sicher­heit geht.

Die Reports selbst erfül­len alle Anfor­de­run­gen an GxP-kon­for­me Doku­men­ta­ti­on, ein­schließ­lich Audit Trails, elek­tro­ni­scher Signa­tu­ren und Ver­si­ons­his­to­rie.

5.4 Nutzerfreundlichkeit und Enablement 

Durch das gemein­sam ent­wi­ckel­te Key-User-Modell kön­nen aus­ge­wähl­te Fach­an­wen­der pro­dukt- und kun­den­spe­zi­fi­sche Para­me­ter eigen­stän­dig pfle­gen – ohne Pro­gram­mier­kennt­nis­se, aber mit kla­ren Gui­de­lines. Das sorgt für schnel­le Reak­ti­ons­fä­hig­keit bei Ände­run­gen und ent­las­tet gleich­zei­tig zen­tra­le IT-Res­sour­cen.

 

6. Fazit und Ausblick: Vom Projekt zur Plattform 

Mit dem Abschluss des CPV-Pro­jekts hat Vet­ter nicht nur eine tech­ni­sche Lösung imple­men­tiert, son­dern einen nach­hal­ti­gen Wan­del ange­sto­ßen. Die Auto­ma­ti­sie­rung und Stan­dar­di­sie­rung der CPV-Aus­wer­tun­gen ist ein bedeu­ten­der Schritt in Rich­tung einer daten­ba­sier­ten Qua­li­täts­si­che­rung, die auf Ska­lier­bar­keit, Trans­pa­renz und regu­la­to­ri­sche Sicher­heit setzt.

Erfolgs­fak­to­ren im Rück­blick

Der Pro­jekt­er­folg beruht auf meh­re­ren Fak­to­ren:

  • Ein klar for­mu­lier­tes Ziel­bild mit gemein­sam getra­ge­ner Ver­ant­wor­tung
  • Eine part­ner­schaft­li­che Zusam­men­ar­beit zwi­schen Fach­ex­per­ten, IT und Pro­jekt­ma­nage­ment
  • Eine ite­ra­ti­ve Ent­wick­lung mit Raum für Feed­back und Anpas­sung
  • Die kon­se­quen­te Aus­rich­tung an regu­la­to­ri­schen Anfor­de­run­gen und inter­nen Pro­zes­sen

Die­se Kom­bi­na­ti­on ermög­lich­te es, eine Lösung zu rea­li­sie­ren, die sowohl tech­nisch robust als auch prak­tisch nutz­bar ist – und das über eine kom­ple­xe Orga­ni­sa­ti­ons­struk­tur hin­weg.

Aus­blick: Erwei­te­rung und Inte­gra­ti­on

Das Pro­jekt bil­det gleich­zei­tig die Basis für wei­te­re Schrit­te: Schon in Pla­nung ist die Inte­gra­ti­on zusätz­li­cher Daten­ty­pen in die CPV-Platt­form. Denk­bar ist auch die Inte­gra­ti­on von Daten aus dem Qua­li­täts­ma­nage­ment­sys­tem wie etwa aus dem Abwei­chungs­ma­nage­ment oder CAPA-Sys­te­men. Ziel ist eine noch umfas­sen­de­re Bewer­tung der Pro­zess­sta­bi­li­tät und Qua­li­tät über alle rele­van­ten Quel­len hin­weg.

 

Kategorien
Letzte News
Ihr Ansprechpartner

Wenn Sie Fra­gen zu unse­ren Pro­duk­ten haben oder Bera­tung benö­ti­gen, zögern Sie nicht, direkt Kon­takt zu uns auf­zu­neh­men.

Tel.: +49 40 22 85 900-0
E-Mail: info@statsoft.de

Gui­do Band­holz (Head of Sales)